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Dyslalie

Organische Störung

Bei einer Sprechstörung handelt es sich um eine motorische Störung der ausführenden Sprechorgane. Dabei kann die Ursache einer solchen Störung sowohl organisch als auch funktionell bedingt sein.

Erscheinungsformen einer organische Störung sind:

  • kindliche Dysathrophonie (z.B. durch Zerebralparesen, Muskeldystrophien)
  • Anomalien (z.B. durch Spaltbildungen)
  • Audiogene Störungen (z.B. durch angeborenen Hörstörungen)

Ist keine eindeutige organische Ursache erkennbar, so spricht man von einer funktionellen Störung Artikulationsstörung.

Eine Sonderform stellt die verbale Entwicklungsdyspraxie/kindliche Sprechapraxie dar. Dabei handelt es sich um eine Störung in der Planung der Sprechmotorik. Die Kinder zeigen häufig Suchbewegungen und Schwierigkeiten bei den mundmotorischen Abläufen.

Artikulationsstörung (phonetische Störung)

Eine Artikulationsstörung bzw. phonetische Störung liegt dann vor, wenn ein Kind nicht in der Lage ist, einen Laut oder eine Lautverbindung richtig zu bilden. Beispiele für eine klassische Artikulationsstörung sind der Sigmatismus interdentalis, d.h. der s- Laut ist betroffen (das so genanntes „Lispeln“) und der Schetismus lateralis, wobei der sch- Laut nicht adäquat gebildet wird.

Zudem kommt es häufig vor, dass bei Kindern mit einer phonetischen Störung die mundmotorischen Fähigkeiten eingeschränkt sind.

Wurde bei einem Kind eine phonetische Störung festgestellt, so kommt es zu einer Artikulationstherapie. Die Schwerpunkte einer solche liegen in der Lautanbahnung und -festigung, in der auditiven Differenzierung (d.h. in der Unterscheidung des richtigen und des fehlgebildeten Lautes) sowie in der Förderung der Fremd- und Eigenwahrnehmung als auch in der Verbesserung der Mundmotorik.

Eine Verbesserung der Artikulationsstörung kann nur durch eine Therapie erreicht werden. Eine Spontanremission findet nicht statt.

Weiterhin können parallel zu einer Artikulationsstörung phonologische Störungen auftreten.