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Praxis für Logopädie Nordhausen

Antje Rumpf-Osius
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Allgemeine Informationen

Stimmstörungen
Stimmstörungen, auch Dysfonie, zeigen sich in einer Einschränkung der Leistungs- und Belastbarkeit der Stimme, in einer vorübergehenden oder andauernden Veränderung des Stimmklanges durch eine organische Kehlkopferkrankung oder eine gestörte Kehlkopffunktion. Man unterscheidet funktionelle und organische Stimmstörungen. Jede Heiserkeit die länger als 3 Wochen andauert sollte durch einen HNO-Arzt untersucht werden. 
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Aphasie
Die Aphasie ist eine erworbene Sprachstörung. Eine häufige Ursache ist der Schlaganfall, aber auch Schädel-Hirn-Traumen, Hirntumoren und andere neurologische Ereignisse können eine Aphasie verursachen. Es kann sowohl die Sprachproduktion als auch das Sprachverständnis betroffen sein. Meist kommen noch Beeinträchtigungen beim Lesen und Schreiben sowie der Gestik und Mimik hinzu. Bei jedem Aphasiker sind die einzelnen Symptome unterschiedlich stark ausgeprägt. Da diese Störung nicht nur den Aphasiker, sondern sein gesamtes Umfeld betrifft, sollten auch die Angehörigen mit in die Therapie einbezogen werden (Hinweise zum Umgang mit dieser Störung).
[Ausführliche Erläuterung]

Dysarthrie
Die Dysarthrie ist eine motorische Sprechstörung, welche die Verständlichkeit des Sprechens beeinflusst. Je nach Grunderkrankung können verschiedene Bereiche des Sprechens in unterschiedlichem Ausmaß betroffen sein. Die Artikulation klingt durch eine Störung der Beweglichkeit der Zunge, Lippen und des Unterkiefers verwaschen. Der Klang der Stimme kann sich verändern. Sie kann sich heiser, gepresst, näselnd oder monoton anhören. Durch eine unkoordinierte Atmung kann der Sprechrhythmus, die Lautstärke bzw. die Satzmelodie beeinflusst werden (Dysarthrophonie). 
[Ausführliche Erläuterung]

Sprechapraxie
Die Sprechapraxie ist eine Störung der Planung und Programmierung von Sprechbewegungen. Betroffene Patienten wissen zwar, was sie sagen wollen und können dies meist auch aufschreiben, aber die Erinnerung daran, wie die Sprechorgane bewegt werden müssen, um entsprechende Worte auszusprechen, ist hier beeinträchtigt.
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Schluckstörungen
Bei einer Schluckstörung (Dysphagie) liegt eine Störung des Schluckvorganges vor. Der Transport von fester und/oder flüssiger Nahrung vom Mund bis in den Magen ist beeinträchtigt. Eine häufige Ursache ist auch hier der Schlaganfall. Die Betroffenen verschlucken sich häufig beim Essen und Trinken, müssen vermehrt husten, haben nach dem Essen eine gurgelnde Stimme und bekommen mitunter einige Zeit nach der Essensaufnahme Fieber. 
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Stottern
Das Sprechen ist durch Störungen des Redeflusses gekennzeichnet: Es treten Silben- und Lautwiederholungen auf, ein Dehnen von Lauten und/oder Blockaden, welche von mehr oder weniger starken Verspannungen/Kraftanstrengungen begleitet werden. 
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Poltern
Poltern ist durch eine zu hastige Sprechweise mit einer hohen Undeutlichkeit in der Sprechweise gekennzeichnet. Der Polterer wiederholt wie der Stotterer Laute, Silben und Wörter mehrmals oder er überspringt sie komplett. Er kann auch mitten im Satz ins Stocken geraten. Gekennzeichnet ist diese Symptomatik durch das Verschlucken, Umstellen oder Reduzieren von Silben und Wortteilen. Es zeigt sich eine Erhöhung der Sprechgeschwindigkeit innerhalb längerer Wörter und Redewendungen. Häufig sind beim Poltern neben einer Monotonie der Sprechmelodie Rhythmusstörungen, Unmusikalität und Wortfindungsstörungen feststellbar.
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Laryngektomie
Wenn aufgrund eines Tumors im Kehlkopfbereich der Kehlkopf vollständig entfernt werden muss, geht nicht nur die Stimme verloren, auch der Atemweg verläuft nicht wie gewohnt durch die Nase bzw. den Mund, sondern endet am unteren Halsbereich. Dies bedeutet einen großen Einschnitt in das bisher geführte Leben. Denn der Patient trägt ab sofort eine Trachealkanüle, mit deren Hilfe er atmen kann.
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